Alles zum epischen Doppelfinale Koch und Patissier des Jahres 2025
Das muss man sich mal vorstellen: Die vielversprechendsten Nachwuchs-Talente aus den besten Restaurants im gesamten DACH-Raum kämpfen um den Titel Koch bzw. Patissier des Jahres, erstmals am selben Tag und begeistern mehr als 1.200 Fachbesucher, Gäste und Pressevertreter - und das in Essen! Wo könnte das Event besser aufgehoben sein, als in der Stadt, in der das kulinarische Programm des Events auf sämtlichen Adressen, Nummernschildern und Briefköpfen aller öffentlichen Einrichtungen zu finden ist?!
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| Foto: ©Uwe-Jens Bratkus-Fündrich |
Und die Grand Hall auf Zollverein konnte! Ich durfte ja schon die Kick-Off Veranstaltung Chef´s Night am Sonntag als Gastjurorin begleiten und mich vom Zauber der Location und dem Mix aus Industrie-Charme und dem besten was Top, Pfanne und Eismaschine so hervorbringen überzeugen. Was für ein Abend! Die sechs Assistenten der Finalisten die am folgenden Tag um den Titel kämpften, stellten sich am Sonntag Abend über 400 Kulinarikbegeisterten, Spitzengastronomen und Creator, die allesamt als Jury fungieren duften und den besten Koch zum Newcomer 2025 wählen sollten. Diesen Titel errang am Ende des Abends Jérôme Allain, Souschef der Masa Japanese Cuisine* in Frankfurt und sicherte sich damit eine Platz im Halbfinale zum "Koch des Jahres 2026".
Und die Wahl des Newcomers entpuppte sich für uns glückliche Jurymitglieder als echte Herausforderung, denn zu unterschiedlich waren die Gerichte die uns die Newcomer in der ultra-coolen Location Grand Hall auf Zollverein servierten... Die Bandbreite reichte von Burger, Risotto, Ente, Wagyu, frittierte Kartoffelbällchen mit Füllung, bis hin zu Tatar. Am Ende siegte die Kombination aus Wagyu-Filet und Gnocchi - ein echter Traum!
Zeitgleich wurde am Sonntag auch noch die Philadelphia Challenge der Patissiers ausgetragen. Hier galt es Cheesecake gekonnt zu interpretieren. An dieser Challenge hätte ich nur zu gern auch als Jurorin teilgenommen, denn uns Gästen, die wir allesamt nicht in der (reinen) Fachjury saßen, gelang es tw. nicht alle sieben Interpretationen zu probieren. Ich konnte mich durch zwei wirklich köstliche Cheesecakes probieren, die auf allerhöchstem Niveau daherkamen und weiiiiit entfernt waren von dem was ich sonst so unter "Käsekuchen" kenne. Einfach himmlisch! (sorry für den Schleicher...😇)
Nach diesem phantastischen Auftakt, konnte der Montag mit dem Doppelfinale ja nur noch episch werden! Groß, größer, sensationell! Und so kam es dann auch.... Wie gewohnt konnten die Besucher - Fachbesucher, Gastronomen, Presse, Creator, aber auch interessierte Gäste - ab 11.00 Uhr dem Wettbewerb der Köche und Patissiers verfolgen, interessanten Vorträgen und Vorführungen auf der Bühne beiwohnen, aber auch die neusten Produkte der Zulieferer der Spitzengastronomie probieren. Ausgeschenkt und aufgetischt wurde alles was Vorspeise-, Hauptgang- und Dessertteller auf höchstem Niveau so hervorzubringen vermögen. Bester Honig mit Twist (mit Gewürzen - unglaublich!), von spanischen Spezialitäten, wundervolle Petit Fours, Pralinen und Törtchen von u.a. dem wunderbaren Sebastian Kraus - Patissier des Jahres 2019 - und seinem Partner Boiron, Cocktails, Sirups in leckeren Limonaden, sogar ein ganzer Tunfisch wurde in einer spektakulären Show filetiert....
Vor den Augen von 1.200 Fachbesuchern – darunter führende Gastronomen, Content Creator und internationale Presse – hatten die Finalisten exakt fünf Stunden für die Kreation ihrer Menüs Zeit. Auf die intensive Vorbereitungszeit folgte die Kür: In lediglich 20 Minuten mussten die Drei-Gänge-Menüs der Spitzenjury in 8-facher Ausrichtung persönlich präsentiert werden. Und diese Jury hatte es in sich: 25 Michelin-Sterne vereint in einer Jury der Superlative, angeführt von Drei-Sterne-Legende Dieter Müller. Zum hochkarätigen Gremium zählten außerdem zahlreiche internationale Größen, darunter die 3-Sterne-Köche Tim Boury (Boury***), Marco Müller (Rutz***) und Christoph Rüffer (Haerlin***), sowie der ehemalige 3-Sterne-Koch Thomas Bühner (. Komplettiert wurde die Jury durch die 2-Sterne-Köche Tobias Bätz (AURA by Alexander Herrmann & Tobias Bätz), Nick Bril (The Jane**), Rosina Ostler (Restaurant Alois Dallmayr Fine Dining**) und Fabio Toffolon (The Japanese Restaurant**), den ersten Titelträger des Wettbewerbs Sebastian Frank (Restaurant Horvath**) sowie den renommierten Gastro-Journalisten Jakob Strobel y Serra.
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| Foto: ©Uwe-Jens Bratkus-Fündrich |
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| Foto: ©Uwe-Jens Bratkus-Fündrich |
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| Foto: ©Uwe-Jens Bratkus-Fündrich |
Und dann stieg die Spannung mit jeder Minute die verging, denn gegen 19.00 Uhr wurden die Sieger der beiden Finals verkündet: Den begehrten Titel „Koch des Jahres 2025“ sicherte sich schlussendlich Daniel Wallenstein Küchenchef aus dem Restaurant Moya by Daniel Wellenstein im Boutique Hotel Die Reichsstadt in Gengenbach. Ihm folgten Fabian Höckenreiner, Küchenchef in Fichters Kulturladen Ramsau, auf dem zweiten Platz und Julio Pizarro, Küchenchef und Geschäftsführer des Pizarro Fine Dining in Groß-Gerau, auf dem dritten Platz.
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| Foto: ©MelanieBauer |
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| Foto: ©MelanieBauer |
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| Foto: ©MelanieBauer |
Nachdem der Flitter auf die strahlenden Sieger herunter geregnet war, gab es für die versammelte Koch-des-Jahres-Crowd kein halten mehr, denn ein solch historischer Abend muss gefeiert werden, und bekanntlich sind Gastro-Parties die XXL-Version jeder amtlichen Party, die sowieso in der Küche endet, nur das diese XXL Party komplett in der elitärsten Küche des Landes stattgefunden hat. Naja, und was soll ich sagen ..... Gastro kann feiern 😎.... Und was in Essen passiert, bleibt in Essen... Und wer das alles selbst miterleben möchte, der sollte sich hier bei Zeiten über die Termine für die Koch des Jahres 2026 Events informieren, denn wir berichten natürlich sobald es wieder losgeht und die Stars 2026 an Herd und Ofen um die Krone 2026 kämpfen









