CtC: Mission Weihnachtsbaum - kaufen, selber schlagen, liefern lassen - so gehts

#enthält Werbung ohne Auftrag durch Nennung & Verlinkung// Mittwoch Abend traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz: Nahezu überall in der Nachbarschaft stehen sie bereits! Draußen sowieso, doch auch ins Innere der Häuser und Wohnungen haben sie sich bereits  in auffälliger Anzahl durchgeschlagen, die Endspurt-Boten fürs große Weihnachts-Finale!

Mission Weihnachtsbaum - kaufen, selber schlagen, liefern lassen 
In den Abendstunden fällt es ganz besonders auf: Bei den Nachbarn funkeln schon die schönsten Weihnachtsbäume, vor und hinter den Türen. Fertig angeputzt oder "nur" hübsch beleuchtet im Garten - Bäume wohin man schaut!

Erkenntnis des Abends: Ich bin spät dran, denn hier gibts noch weit und breit kein Bäumchen, weder drinnen noch draußen. Kreiiiiiisch!
Konsequenz: Seit Mittwoch Abend herrscht Alarmstufe Dunkelrot in Sachen Weihnachtsbaum und das Beschaffungs-Drama nimmt seinen alljährlichen Lauf....

Wie gehabt fehlt mir nach wie vor der SUV, oder der Waldesel, wie in meiner Familie der geländegängige Oldtimer meines Großvaters heißt, mit dem meine Geschwister und ich schon als Kleinkinder in den heimischen Wald kutschiert wurden und die größten Abenteuer rund um die Bäumchen-Beschaffung erlebten.
Mein Cabrio ist weder geländegängig, noch ein Transport-Wunder, daher entfällt wieder mal das selber schlagen und sogar das schnöde im-Geschäft-kaufen ist nur möglich, wenn die dann den Transport organisieren.
Damit entfällt auch der Baum vom Titelbild... ;-)  Ganz nebenbei haben die im Galeries Lafayette in Paris auch ein klitzekleines bisschen mehr Platz. Und Raumhöhe. Alles ja nicht ganz unwichtig für die Auswahl des Kurzzeit-Mitbewohners in grün.
Wie mir geht es sicher noch so ein oder zwei Mitmenschen, daher kommen hier die Tipps zum Bäumchen-Kauf in Bonn und Umgebung, klassisch im Geschäft, auf dem Markt oder ganz DIY zum selber schlagen im Wald, da natürlich nur bei entsprechenden Anbietern:

Selberschlagen:

Burg Niederpleis, fertig, zum Selberschlagen oder im Topf, Lieferservice vorhanden
 www.burg-niederpleis.de

Weihnachtsbaumhof Stockhausen, Bad Honnef www.weihnachtsbaumhof-stockhausen.de

Bauernhof Pelz, Neunkirchen-Seelscheid www.bauernhof-pelz.de
Mit Lieferservice:

Pflanzen Breuer in Hennef und Sankt Augustin www.pflanzen-breuer.de

Weihnachtsbaum-Bonn, Eduard-Otto-Str. 4 www.weihnachtsbaum-bonn.de

Pflanzenhof Rademacher, Sankt Augustin-Birlinghofen www.pflanzenhof-radermacher.de


Online bestellen:

OBI www.obi.de

MeineTanne.de www.meinetanne.de

MeinschönerGarten.de www.mein-schoener-garten.de

Und natürlich in Baumarkt unserer Wahl und auf nahezu jedem freien Platz in, bei und um Bonn herum. Fröhliche Bäumchen-Jagd!


Und früher? Früher war alles besser! Die Geschenke brachte das Christkind oder der Weihnachtsmann, Mama backte mit uns Plätzchen und das Bäumchen wurde erst am 24. nach einer abenteuerlichen Jagd durch den Wald nach Hause gebracht.... Ja, so war das DAMALS. Und damals wie heute waren wir:

Auf der Jagd nach dem Bäumchen
Als ich ein Kind war, war das Suchen und Finden des Weihnachtsbaumes eine der aufregendsten Aktionen vor der Bescherung. Am Morgen des 24. Dezembers konnten wir 3 Geschwister das Frühstück nicht schnell genug hinter uns bringen. Wer braucht schon Brötchen mit Nutella, wenn das große Abenteuer im Wald wartet? Wir beschlossen dann auch gleich das Opa und Papa auch kein Brötchen brauchten, jedenfalls kein zweites, denn es gab Wichtigeres zu erledigen. Drei Kinder wurden fix auf Opas Waldesel - ein Geländewagen in Opel Blitz-Optik - verladen, Papa und Opa an Bord und auf in den Wald. Hier begann die Suche nach dem perfekten Baum. Damals war das in der Rhön einfach so. Einen Baum im Geschäft kaufen? Undenkbar!

Meine Geschwister und ich jagten durch die Schonung. Der da ist schön! Aber nicht schön genug. Oder der? Oder der da hinten, der ist noch viiiiel schöner! Natürlich verschwendeten wir keinen Gedanken an Raumgrößen, Deckenhöhen oder ähnlich unwesentliche Details, dafür hatten wir ja die Erwachsenen, die uns natürlich nicht auf die winterroten Näschen banden das Opa schon im Sommer unseren Baum ausgesucht und mit dem Revierförster entsprechende Vereinbarungen getroffen hatte. Förster Franz war schließlich der Chef im Wald. Und Opas Freund, was die Sache deutlich vereinfachte.
Es hätte nie spannender sein können, da draußen im Wald, oft im Schnee, in der Rhön, mitten im direkten Grenzgebiet. Manchmal trafen wir Grenzsoldaten auf Steife oder Rehe oder wenigstens ein paar Spuren von "Wölfen", die sich als Pfotenabdrücke von Hunden tarnten - es gab jedes Jahr neue Highlights bei der Bäumchenjagd. Irgendwann hatten wir unseren Baum gefunden: Wunderschön, nicht zu groß und ganz wichtig: Nicht zu klein! Opa sägte, Papa schleppte und schon war das Objekt der Begierde auf den Waldesel verladen und es ging heimwärts. Drei Bommelmützenträger hinten auf der Ladefläche beim Baum, zwei Erwachsene vorn, alle fünf mit rotgefrorenen Nasen und voller (Vor)Freude auf Weihnachten.
So schön der Baum auch war den wir heimbrachten - keiner war wirklich perfekt genug. Und nach dem Mittagessen, wenn wir Kinder Mittagsschlaf halten sollten/mußten, wurde der Baum fachmännisch von Opa frisiert. Wie ein Schönheitschirurg für Weihnachtsbäume entnahm er hier Äste, die er dort wieder einsetzte. Die Spitze wurde gekürzt, so dass der Baumschmuck genau bis unter die Decke reichte und der Baumständer angepasst. Alles just in time, denn nach dem Nachmittagskaffee mußte der Baum zum Anputzen zur Verfügung stehen. Und alle Jahre wieder kamen die gleichen Kugeln, Glöckchen und Zapfen an den Baum, bunt mußte er sein und mit viel Lametta! Großes Kino für uns Kinder. Jedes Jahr aufs Neue....

Ich wünsche Euch viel Spaß mit Groß und Klein im Wald, im Baumarkt oder auf dem Markt - Hauptsache Mission "Bäumchen" ist erfolgreich. Und wenn noch eine Portion Abenteuer dabei ist, umso besser. Schönen 3. Advent und erfolgreiche Bäumchenjagd!