Ferien zu Huss Teil 1 - mit Segway und WDR zum Drachenfels

#enthält Werbung ohne Auftrag durch Nennung/ Einladung// Watt???? TV???? Wird sich manch Leser fragen. Genauso isses. CityLights goes WDR, jedenfalls ausnahmsweise.
Urlaub! Alle Welt hat Urlaub und fliegt aus in alle Welt. Nur die glücklichen Zuhausgebliebenen haben die Möglichkeit zu entdecken, dass sie am schönsten Fleckchen der Erde überhaupt leben und es ein großes Glück ist hier zwischen Stadt, Land, Fluss nicht nur zu leben, sondern auch gleich zu urlauben. Wir entdecken die schönsten Seiten des Rheinlandes:

Ferien zu Huss - mit Segway und WDR zum Drachenfels 
Die WDR Lokalzeit Bonn macht Ferien mit CityLights. Ich traf Inga von der Lokalzeit am Mittwoch Morgen im Kontor Kaffeehaus im schönen Königswinter zum Frühstück. Mit lecker Croissants und Milchkaffee gestärkt sahen wir die Wolken aufreißen und die letzten Regentröpfchen von den Blättern perlen. Damit war Petrus endgültig mit an Bord und wir konnten zu unserem kleinen großen Abenteuer aufbrechen, denn wir wollten den Drachenfels erobern, auf zwei Rädern...
Wer mich kennt, der weiß das hier garantiert nicht das Fahrrad gemeint sein kann, und somit mußte eine motorisierte Zweirad-Version her. Vor Wochen schon hatte ich Andreas Geuss von BONNonWHEELS kennengelernt und mich mit ihm verabredet seine Segways,  mit denen er Touren in und um Bonn anbietet, Probe zu fahren,
Diese zweirädrigen Elektrogefährte sind bis zu 20km/h schnell, haben eine Reichweite von maximal 45km und dürfen von allen über 15 Jahren die mindestens einen Mofa-Führerschein (oder höher) besitzen gefahren werden. Außerdem liegen sie total im Trend, sind agil und angeblich leicht zu bewegen, selbst für Anfänger. Perfekt also für einen Ausflug zum Drachenfels, für Alle denen laufen zu anstrengend und die Drachenfels-Bahn zu retro ist. Action muß her!

Andreas holte Inga und mich im Kaffeehaus ab und versorgte uns als erstes mit Helmen, denn Safety First! Dann gings auch schon zur Fahrstunde auf den Marktplatz von Königswinter. Die Wahl dieses ungewöhnlichen Verkehrsübungsplatzes läßt schon erahnen das es nicht sooo schwer sein kann sich mit den Segways zurechtzufinden, denn schließlich ist der Marktplatz an einem Mittwoch Vormittag nicht wirklich menschenleer. Beschleunigen, bremsen, links und rechts abbiegen und sogar Platzdrehungen hatten wir nach kürzester Zeit drauf. In der Tat konnten wir uns innerhalb von ca. 10 Minuten mit Andreas´ Hilfe so ordentlich mit den Elektromobilen fortbewegen, dass man uns auf wehrlose Fußgänger und Urlauber in der Fußgängerzone loslassen konnte. Unsere Tour zum Drachen konnte starten.

Durch die City wuseln, durch malerische Gässchen cruisen - wenn das nicht urlaubstaugliche Beschäftigungen sind! Auf Richtung Schloss, teilweise parallel zur Drachenfelsbahn, ging es tw. steil bergauf, doch kein Problem für die Segways, die übrigens alle Namen haben. Ich war mit Mika unterwegs, der bestimmt mit einem finnischen F1-Piloten verwandt ist, so ordentlich machte der Speed. Was ich mir vorher nicht gänzlich ohne leichte Sorgen vorstellen konnte, war überhaupt kein Problem: Die Segways beherrschen, an Fußgängern vorbeischnurren und auch noch Zeit und Kapazität freihaben um die malerische Umgebung zu erkunden.
Wir hatten richtig Spass! Das Filmteam mußte ziemlich Gas geben um an uns dranzubleiben, denn wo für Autos das Stopp-Schild steht, ist für die Segways noch lange nicht Schluß!
Vorbei an Nibelungenhalle und Schloss Drachenburg, was derzeit offenbar ebenfalls im TV mitwirkt, ging es weiter durch Wiesen und Wäldchen, immer weiter bergauf. Die Aussichten auf den Rhein, Bonn und Königwinter stets im Blick. Ingas Team spürte uns immer wieder auf um der Lokalzeit auch ein paar Eindrücke von unserem Urlaubstag einfangen zu können, doch sie mußten sich sputen - so ein Mika-Segway ist flott!
Irgendwann kam unsere kleine Elektro-Karawane mit Reiseleiter Andreas überaus gut gelaunt am Drachenfels-Plateau an. Zufällig zeitgleich mit der Drachenfels-Bahn. Gestern und heute nur wenige Meter voneinander getrennt, genauso wie die Ruine auf dem Berg des Schuppentiers und der moderne Glas-Kubus daneben, die seit 2013 in trauter Harmonie die Besucher anziehen.
Der Ausblick ist einfach unglaublich! Von hier oben überschaut man das Mittelrheintal, das Siebengebirge und selbst die Eifel kann man in großen Teilen sehen. Der Blick schweift über Königswinter, dann flußaufwärts bis nach Remagen und Oberwinter, man überblickt Yachthäfen und Weinberge, die Höhenzüge der Eifel und flußabwärts Bonn mit Posttower und UN-Campus.
Nä wat schön!

In unserer Pause auf den Stufen der Aussichtsplattform kommen wir zu dem Schluß, dass wir alle die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Region viel zu selten besuchen. Entweder wir "müssen" die Kinder bespaßen und machen mit Ihnen Ausflüge in die Nachbarschaft oder wir führen Besuch zu den Highlights am Rhein, doch für uns selbst machen wir solche Ausflüge viel zu selten. Dabei liegt alles in unmittelbarer Reichweite, für kurz entschlossene Touren ins Blaue, ohne Anreise oder Übernachtungsstress. Gesagt, getan - genau das ist heute unser Ziel - Urlaub vor der Haustür!
Dann gehts wieder los - auf die Segways und an den Abstieg gewagt, denn, wo ein Berg ist, da kommt auch irgendwann die Abfahrt ins Spiel. Was mir am Morgen noch etwas Bauchschmerzen bereitet hatte ist nun gar keine Überlegung mehr wert - ab gehts, bergab, Retour nach Königswinter.
Die Segways schnurren wieder an Spaziergängern, Großeltern mit staunenden Enkelkindern und Eseln vorbei. Durch die Wiesen und Wäldchen, an Schloss und Legenden-Halle vorbei.
Viel zu schnell sind wir zurück in Downtown KöWi und müssen uns wieder auf den eigenen zwei Beinen fortbewegen...
Beim verladen der Elektro-Funmobile frage ich Andreas noch ein bisschen aus, nach Touren in die Region (sehr vielfältig), nach Anschaffungskosten für Mika und seine Segway-Kollegen (leider teuer) und auch nach der Anzahl der Segways für seine Touren (minus Mika, den ich am liebsten gleich mitgenommen hätte, was Andreas aber geschickt überhört ;-)
Wer all das jetzt ganz genau wissen möchte, der findet alle Informationen auf www.bonnonwheels.de

Und hier findet Ihr meine ausdrückliche Empfehlung die elektrifizierten Ausflüge rund um unser aller zu Hause am besten noch in diesen Ferien selbst zu testen. Ohne Link, dafür mit Nachdruck!

Im zweiten Teil von Ferien zu Huss erfahrt Ihr was ich nach der Mittagspause mit Inga und dem WDR-Team noch erlebt und entdeckt habe. Bis dahin: Los, raus, macht Ferien zu Huss und die Umgebung unsicher!

Wer schon mal schauen möchte wie es weitergeht, der findet noch bis Mittwoch nächster Woche den Beitrag aus der WDR Lokalzeit Bonn in der Mediathek:
www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn

Mit freundlicher Einladung von BONNonWHEELS. Herzlichen Dank für einen tollen Tag und diese großartige Entdeckung!

Fotos: CityLights BN, BONNonWHEELS